Berufs- und Studienorientierung
in der Sekundarstufe I

Ziel unserer Berufs- und Studienorientierung ist es, jeder Schülerin und jedem Schüler einen individuellen Weg in die berufliche Zukunft aufzuzeigen. Dafür gibt ein breites Angebot in den verschiedenen Jahrgängen.

Durch eine freiwillige Teilnahme am Girls´ & Boys´-Day haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit das erste Mal in die Berufswelt hinein zu schnuppern.

In den Jahrgängen 5 und 6 ist Arbeitslehre für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich. Der Unterricht erfolgt im Halbjahreswechsel in unterschiedlichen Werkstattbereichen:

  • Holz
  • Metall
  • Textil
  • Hauswirtschaft

Die verpflichtende Teilnahme am Girls´ & Boys´-Day ist für alle Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit, einen Einblick in die Berufswelt zu bekommen.

Ab Jahrgang 7 wird Arbeitslehre im Wahlpflichtbereich angeboten. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich interessengeleitet für entsprechende Kurse und vertiefen dort ihre praktischen und berufsbezogenen Kompetenzen über einen längeren Zeitraum (Schuljahr).

Die Arbeitswelt rückt näher. Im BO-Unterricht werden die persönlichen Kompetenzen von jeder/jedem analysiert, um bei den Werkstatttagen diese in unterschiedlichen Berufsfeldern praktisch auszuprobieren. Im Fach Berufliche Orientierung – Leben, Arbeit, Beruf (BO) geht es um die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Hierfür, sowie für die (mögliche) Bewerbung für die Schülerfirma in Jahrgang 9, werden in Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch Bewerbungen (Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf) erstellt und Vorstellungsgespräche simuliert. In diesem Jahrgang soll die erneute verpflichtende Teilnahme am Girls´ & Boys´-Day Impulse für ein Praktikum im kommenden Jahr geben. Eltern geben in diesem Jahrgang Einblicke in ihre Berufe.

In zwei Betriebspraktika von jeweils drei Wochen Dauer kann sich jede/jeder in der Praxis ausprobieren. Begleitend bereitet  das Fach Beruliche Orientierung -Leben, Arbeit, Beruf (3 Stunden die Woche) auf die Lebens- und Arbeitswelt vor.

Alternativ kann man sich für eine Abteilung der Schülerfirma bewerben oder in einem Studienorientierungskurs schon einmal mit wissenschaftlichem Arbeiten beschäftigen.

Die Otto-Hahn-Schule erhält regelmäßig Besuch von Hamburger Unternehmen, die interessierten Kleingruppen Einblicke in das jeweilige Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten geben.

Der Schulabschluss steht jetzt im Mittelpunkt. Was kommt danach? Fragen, die durch die Praktikums- und Anschlussberatung und die Berufseinstiegsbegleitung an der Schule individuell mit jeder Schülerin, jedem Schüler geklärt werden. Der wöchentliche Besuch eines Unternehmens im Rahmen des Praxislerntages bzw. die Schülerfirma oder die Studienorientierung sollen hierbei weitere Impulse setzen. Ein individuelles Praktikum ist nach Absprache mit der Abteilungsleitung möglich. Interessierte Schülerinnen und Schüler haben natürlich auch jetzt die Möglichkeit sich bei Unternehmen, die sich in der Schule vorstellen, zu informieren und zu bewerben. Darüber hinaus erkunden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsorientierungswoche bei Betriebsbesichtigungen Unternehmen vor Ort und kommen auf unserer hausinternen BOSO-Messe mit Unternehmen und sonstigen Ausstellern ins Gespräch.

Im 2. Halbjahr von Jahrgang 10 bieten wir einigen Schülerinnen und Schülern je nach individueller Situation ein längeres Blockpraktikum (Langzeitpraktikum) bzw. ein zweiwöchiges Praktikum im Januar an. Hier findet vorab eine Beratung statt.

In den Jahrgängen 9 und 10 erhält die Berufs- und Studienorientierung eine feste organisatorische Struktur: Der Mittwoch ist an der Otto-Hahn-Schule der verbindliche Tag der Berufs- und Studienorientierung. An diesem Tag arbeiten die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Bereichen, die sich an ihren Leistungen, Interessen und beruflichen Perspektiven orientieren.

Der BO-Mittwoch bildet das organisatorische und inhaltliche Kernstück der praxisnahen Anschlussorientierung. Als eine Schule für alle mit Förderschwerpunkt Inklusion ermöglicht der BO-Mittwoch sowohl leistungsbezogene Förderung als auch interessengeleitete Schwerpunktsetzung. Die Zuordnung zu den Bereichen erfolgt – je nach Angebot – über Leistungsnachweise, Empfehlungen, Bewerbungsverfahren und individuelle Schwerpunktentscheidungen der Schülerinnen und Schüler in Abstimmung mit den Eltern.

Die Teilnahme erfolgt in einem der folgenden Bereiche:

  • „Berufliche Orientierung – Leben, Arbeit, Beruf“ – Studienorientierung (BO-SO) als leistungsgebundenes Förderangebot für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler
  • „Berufliche Orientierung – Leben, Arbeit, Beruf“ Schülerfirma (BO-SF) mit praxisnaher, betriebsähnlicher Arbeit nach Bewerbung und Interessenschwerpunkt
  • Fachunterricht „Berufliche Orientierung – Leben, Arbeit, Beruf“ und Praxistage mit intensiver Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf (BO / BO-Praxislerntag)
  • „Berufliche Orientierung – Leben, Arbeit, Beruf“ „Lebenswelt – fit for life“ ein sonderpädagogisch begleiteter Kurs mit individuell angepasster Anschlussorientierung (BO-fit for life)

Die folgenden Übersichten zeigen die zeitliche Struktur des BO-Mittwochs in den Jahrgängen 9 und 10.

So sieht der Stundenplan in Jg. 9 am Mittwoch aus:

So sieht der Stundenplan in Jg. 10 am Mittwoch in Jg. 10 aus:

Die Studienorientierung ist ein besonderes Förderangebot für leistungsstarke und besonders motivierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 mit sehr guten schulischen Leistungen und einer positiven Prognose für studienbezogene Bildungswege.

Die Teilnahme ist leistungsgebunden und stellt eine besondere Anerkennung dar. Im Frühjahr jedes Schuljahres werden geeignete Schülerinnen und Schüler durch die Abteilungsleitung vorgeschlagen. Grundlage sind überdurchschnittliche Leistungen, insbesondere in den Kernfächern sowie in den Natur- und / oder Gesellschaftswissenschaften. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein persönliches Anerkennungs- und Einladungsschreiben. Nach einer Vorstellung der laufenden Kurse entscheiden die Eingeladenen gemeinsam mit ihren Eltern über die Teilnahme.

Der zeitliche Umfang wurde im Zuge der Weiterentwicklung der Stundentafel angepasst:
Im Jahrgang 9 umfasst die Studienorientierung drei Wochenstunden, im Jahrgang 10 fünf Wochenstunden. Dadurch wird eine kontinuierliche Vorbereitung ermöglicht, die im Abschlussjahr deutlich vertieft wird und Raum für Exkursionen, Wettbewerbe und Kooperationen bietet. Ziel der Studienorientierung ist es, akademische Arbeitsweisen, wissenschaftsorientiertes Denken sowie Einblicke in hochqualifizierte Berufsfelder zu vermitteln. Kooperationen mit Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und forschungsnahen Unternehmen sind fester Bestandteil des Moduls. Wettbewerbsteilnahmen sind ausdrücklich vorgesehen.

Die Studienorientierung wird in zwei Profilrichtungen angeboten:

Studienorientierung Gesellschaftswissenschaften (SO-GWI)

Der Kurs SO-GWI bereitet die Schülerinnen und Schüler durch projektorientiertes und forschendes Lernen auf die Arbeitsweisen der Oberstufe und des Studiums in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern vor. Ein Schwerpunkt liegt auf der Teilnahme an Wettbewerben, beispielsweise dem Europäischen Wettbewerb oder dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Ausgehend von übergeordneten Themen entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigenständig Fragestellungen und erarbeiten Wettbewerbsbeiträge in Projektgruppen.

Dabei trainieren sie insbesondere:

  • systematische Recherche
  • Quellenarbeit und Auswertung
  • wissenschaftsorientiertes Schreiben
  • Projektplanung und Dokumentation
  • Präsentation von Ergebnissen
  • Durchhaltevermögen in längeren Arbeitsprozessen

Im weiteren Verlauf setzen sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit Studiengängen, Ausbildungswegen und Berufsfeldern im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich auseinander. Exkursionen zu Hochschulen sowie Berufs- und Studienmessen ergänzen die Arbeit. Die Kursgestaltung bezieht Interessen und Themenvorschläge der Lernenden ausdrücklich ein und wird durch eine etablierte Feedbackkultur begleitet.

 Studienorientierung Naturwissenschaften (SO-NW)

Die Studienorientierung Naturwissenschaften ist eng mit dem forschenden Lernen und der Wettbewerbsteilnahme – insbesondere bei „Jugend forscht“ – verbunden. Die Otto-Hahn-Schule nimmt seit vielen Jahren erfolgreich an diesem Wettbewerb teil. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eigenständig Forschungsfragen aus naturwissenschaftlichen oder technischen Fachgebieten, beispielsweise aus Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Mathematik oder Technik. Sie planen und bearbeiten ihre Projekte einzeln oder in Teams.

Der Kurs vermittelt und begleitet insbesondere:

  • Entwicklung tragfähiger Forschungsfragen
  • Versuchsplanung und Experimentieren
  • Datenerhebung und Auswertung
  • wissenschaftliches Dokumentieren
  • korrektes Zitieren und Quellenarbeit
  • Struktur wissenschaftlicher Arbeiten

Die Fachlehrkräfte unterstützen die Projekte gezielt durch fachliche Beratung sowie durch die Vermittlung von Kooperationen und Exkursionen zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Die fertigen Arbeiten werden bei Wettbewerben eingereicht und regelmäßig ausgezeichnet. Die kontinuierliche Wettbewerbsteilnahme stellt ein besonderes Profilmerkmal der Schule dar.

Nicht alle Schülerinnen und Schüler wählen den Weg der studienorientierten Vertiefung. Neben der leistungsgebundenen Studienorientierung stellt die Schülerfirma den zweiten großen Schwerpunkt des BO-Mittwochs dar. Die Schülerfirma richtet sich an Jugendliche, die ihre Stärken und Interessen vor allem im praktischen, handlungs- und betriebsnahen Lernen weiterentwickeln möchten. Während die Studienorientierung insbesondere wissenschaftspropädeutische Arbeitsweisen, Forschungsprojekte und akademische Berufsfelder in den Blick nimmt, ermöglicht die Schülerfirma Lernen unter realitätsnahen betrieblichen Bedingungen. Beide Module verfolgen das gemeinsame Ziel, Anschlussentscheidungen fundiert vorzubereiten — setzen jedoch unterschiedliche methodische und inhaltliche Schwerpunkte.

Schülerfirma

Seit dem Schuljahr 2010/2011 gibt es an der Otto-Hahn-Schule eine Schülerfirma, die mittlerweile einen wesentlichen Baustein der Berufsorientierung unserer Schule darstellt.

In der Schülerfirma lernen die Neunt- und Zehntklässler in derzeit sieben Abteilungen verschiedene Berufsfelder kennen und es wird ihnen die Möglichkeit gegeben, eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erproben und auszubauen. Die Arbeit in der Schülerfirma ist ein sinnvoller Weg für Schüler*innen, sich mit der Arbeits- und Berufswelt auseinanderzusetzen und Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Ziel ist es, die Schüler*innen persönlich gestärkt und selbstbewusst in die Ausbildung oder in ein Studium zu entlassen. Die Entwicklung der Persönlichkeit wird mit den Zielen „Förderung der Selbstständigkeit“ und „Eigenverantwortung“ ange­strebt. Die Schüler*innen erfahren die Möglichkeiten und Risi­ken ihres selbstständigen Handelns. Durch Praxis- und Handlungsorientierung werden ihnen Arbeitsprozesse, Betriebsabläufe und gewinnbringende Aspekte aus der Arbeits- und Berufswelt vermittelt. Somit sollen schuli­sche Unlust und Perspektivlosigkeit beim Erfahren und Lernen wirtschaftlichen Denkens und Handelns abge­baut werden. Dazu gehören das Bewerbungsverfahren, die mindestens einjährige Mitarbeit in einer Abteilung und die Verstärkung positiver Leistungen durch regelmä­ßiges Feedback, die Über­tragung von Aufgaben und Verantwortung bis hin zur selbstständigen Leitung von Projekten.

Die Aufnahme in eine der sieben Schülerfirma-Abteilungen erfolgt über ein Bewerbungsverfahren im 2. Halbjahr der 8. Klasse. Interessierte Schüler*innen bewerben sich mit Lebenslauf und vollständigem Bewerbungsschreiben für eine oder mehrere Abteilungen. Die Mitarbeiter*innen aus Jg. 9 und 10 sind in den Bewerbungsprozess eingebunden. Beispielsweise stellen sie den Bewerber*innen Fragen bei den Bewerbungsgesprächen.

Zum Schuljahresbeginn in Jg. 9 und 10 unterschreiben die Schüler*innen eine Arbeitsordnung und einen Arbeitsvertrag, in denen unter anderem das gewünschte Verhalten am Arbeitsplatz, das Entschuldigungsverfahren, die Arbeitszeiten sowie das Abmahnungsverfahren bis hin zur Kündigung beschrieben werden. Die Mitarbeiter*innen erhalten regelmäßig Feedback, halbjährlich Noten, ein Arbeitszeugnis am Schuljahresende und das Fach ist versetzungs- und abschlussrelevant.

Produktion: WHAT’S UP STUDIO

Die Abteilungen

Kochen und Backen

Hier werden viele kleine Leckereien hergestellt und verkauft.

Schulzeitung OHS Times

Hier wird regelmäßig eine Schülerzeitung veröffentlicht, die über aktuelle Themen und schulinterne News informiert.

Fadenfabrik

Hier werden kleine Taschen für Kugelschreiber und Schlüsselanhänger hergestellt.

Jenbike

Hier werden Fahrräder repariert und verkauft.

OHS-Laden

Die Mitarbeiter*innen des OHS- Ladens verkaufen in den Pausen Schreibartikel und Süßigkeiten an ihre Mitschüler*innen.

OHS Social

Die Mitarbeiter*innen lernen hier verschiedene soziale Tätigkeitsfelder kennen, helfen sozial bedürftigen Menschen und engagieren sich ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen.

WoodArt

Die Mitarbeiter*innen produzieren hier die verschiedensten Dinge aus Holz.

Personal

Hier wird die Schülerfirma koordiniert, organisiert und das Personal gemanagt.

OHS IT-Support

Music Academy

Medien Scouts

Dieser Bereich teilt sich auf in den reinen Fachunterricht im Jahrgang 9 und den Praxislerntag im Jahrgang 10.

 Im Jahrgang 9 liegt der Schwerpunkt des Fachunterrichts auf der Vor- und Nachbereitung betrieblicher Praxiserfahrungen sowie auf der weiteren Konkretisierung individueller Berufs- und Anschlussentscheidungen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich vertieft mit ihren beruflichen Interessen, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten auseinander und überprüfen diese anhand realer Praxiserfahrungen.

Die gezielte Reflexion betrieblicher Erfahrungen unterstützt die Lernenden dabei, ihre Vorstellungen von Beruf und Arbeitswelt zu schärfen und realistische Anschlussoptionen zu entwickeln. Gleichzeitig werden Kenntnisse über betriebliche Strukturen, unterschiedliche Formen von Arbeit sowie aktuelle Entwicklungen der Arbeitswelt erweitert.

Zentrale Arbeitsbereiche im Jahrgang 9 sind:

 Bewerbungs- und Entscheidungsprozesse

  • Anschlussmöglichkeiten nach ESA, eESA und MSA
  • Nutzung schulischer und außerschulischer Beratungsangebote
  • strukturierte Entscheidungsfindung mit Alternativen
  • zeitgemäße Bewerbungsverfahren und Auswahltests
  • Weiterentwicklung vollständiger Bewerbungsunterlagen

 Vor- und Nachbereitung der Betriebspraktika

  • Vorbereitung auf betriebliche Abläufe und Erwartungen
  • Entwicklung eigener Fragestellungen und Ziele für das Praktikum
  • Kommunikationsstrategien für den betrieblichen Alltag
  • strukturierte Auswertung und Präsentation der Praxiserfahrungen
  • Reflexion von Erwartungen und tatsächlichen Erfahrungen
  • Auseinandersetzung mit Vielfalt, Wertigkeit und gesellschaftlicher Bedeutung von Berufen

 Die Nachbereitung erfolgt unter anderem im Rahmen gemeinsamer Auswertungs- und Präsentationsformate.

 Verbraucherbildung, Ökonomie und Finanzbildung

  • Konsumentscheidungen unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten
  • Qualitätskriterien von Produkten und Dienstleistungen
  • Einfluss von Werbung und Social Media
  • Grundlagen der Preisbildung und Wirtschaftskreisläufe
  • Umgang mit Geld, Verträgen und finanziellen Verpflichtungen
  • Grundwissen zu Einkommen, Lebenshaltungskosten und sozialer Sicherung

 Formen von Arbeit und Arbeitswelt im Wandel

  • selbstständige und abhängige Erwerbsarbeit
  • Bedeutung von Erwerbsarbeit, Haushalt und Ehrenamt
  • Veränderungen von Berufen und Arbeitsplätzen
  • Arbeitsmarktentwicklung und Fachkräftesituation
  • Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildungswege

 Der Unterricht ist handlungsorientiert aufgebaut und arbeitet projektbezogen mit starkem Lebensweltbezug. Ziel ist die Entwicklung eines tragfähigen und überprüften Berufswunsches als Grundlage für weitere Praxisphasen und Anschlussentscheidungen. Im Jahrgang 9 wird die Reflexion der Betriebspraktika mit dazu genutzt, einen geeigneten Praxislerntag für das kommende Schuljahr zu finden.

 Im Jahrgang 10 verlagert sich die Berufsorientierung schwerpunktmäßig in die betriebliche Praxis. Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Studienorientierung oder der Schülerfirma teilnehmen, absolvieren verbindlich einen wöchentlichen Praxislerntag in einem Betrieb. An diesem Tag findet kein regulärer Unterricht statt. Der Praxislerntag ersetzt entsprechende schulische Unterrichtsanteile und schafft Raum für kontinuierliche Praxiserfahrung.

Ziel ist eine enge Verzahnung von schulischer Begleitung, betrieblicher Tätigkeit und individueller Anschlussplanung. Die Schülerinnen und Schüler lernen betriebliche Abläufe vertieft kennen, übernehmen zunehmend Verantwortung im Arbeitsprozess und knüpfen frühzeitig Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben.

Für Schülerinnen und Schüler mit unsicherer oder schwächerer Abschlussprognose wird ausdrücklich empfohlen, einen zweiten Praxislerntag zu absolvieren. Dieser kann zusätzlich am Freitag stattfinden. Durch den erweiterten Praxisanteil erhalten diese Jugendlichen zusätzliche Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und beim Übergang in Ausbildung. Gleichzeitig bleibt der Erwerb höherer Schulabschlüsse grundsätzlich möglich.

Die Praxistage werden durch die Schule begleitet. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Erfahrungen in einem praxisorientierten Berichtsheft. Regelmäßige Reflexionsgespräche sowie Rückmeldungen aus den Betrieben fließen in die individuelle Anschlussplanung ein.

Als Schwerpunktschule für Inklusion berücksichtigt die Otto-Hahn-Schule unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Anschlusswege. Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, insbesondere mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, wird ein angepasstes Berufsorientierungsangebot gemacht: BO-Lebenswelt – Fit for Life.

Das Angebot ist organisatorisch in die Struktur des BO-Mittwochs eingebunden und trägt bewusst die Bezeichnung „BO“, damit keine sichtbare Sonderstellung gegenüber den anderen Modulen entsteht. Die Lerngruppen sind klein und jahrgangsübergreifend organisiert. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an den Bildungsplänen des entsprechenden Förderschwerpunkts. Ziel ist die Vorbereitung auf ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben nach der Schulzeit sowie auf individuell passende Anschlussmaßnahmen.

Im Mittelpunkt stehen lebenspraktische und alltagsbezogene Kompetenzen. Dazu gehören unter anderem:

  • berufliche Möglichkeiten und Anschlusswege nach der Schule
  • Kommunikation im beruflichen Alltag
  • grundlegende Medienkompetenz und digitale Werkzeuge
  • selbstständige Lebensführung in den Bereichen Haushalt, Einkaufen und Ernährung
  • Wohnen, Freizeitgestaltung und soziale Teilhabe
  • Mobilität, insbesondere die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Der Unterricht ist stark handlungsorientiert aufgebaut und arbeitet mit vielen praktischen Übungsanteilen. Die sonderpädagogischen Fachkräfte arbeiten eng mit der Übergangsberatung zusammen, um tragfähige und realistische Anschlusswege vorzubereiten.

Wir starten in Jg. 9 mit einem dreiwöchigen Betriebspraktikum in den ersten drei Januarwochen. In der letzten Woche im Januar finden an der Otto-Hahn-Schule die BOSO-Tage (s. Seite 25ff) und die Lernentwicklungstage statt. Ab Februar startet bei uns der Praxisunterricht in Form eines Praxislerntages am Mittwoch für alle Schülerinnen und Schüler, die das AuB-Modul gewählt haben. Dieser mündet in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien in das zweite dreiwöchige Betriebspraktikum. Nach den Sommerferien im Jg. 10 haben alle Schülerinnen und Schüler des AuB-Moduls einen regelhaften Praxislerntag am Mittwoch. Schülerinnen und Schüler, die an den MSA-Prüfungen teilnehmen werden, haben im Januar des 10. Schuljahres die Möglichkeit, ein ein- bis zweiwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren. Schülerinnen und Schüler, die nicht an den Prüfungen des 10. Schuljahres teilnehmen, haben die Möglichkeit ab Februar ein längeres Betriebspraktikum (mind. 6 Wochen) durchzuführen. Während es in den ersten Praktika in Jg. 9 darum geht, das erste Mal Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln, geht es bei den weiteren Praktika bereits um eine gezielte Kontaktaufnahme zu möglichen Ausbildungsbetrieben. Daher achten wir schon früh darauf, dass es sich im zweiten Blockpraktikum um Betriebe handelt, die auch ausbilden.

Spätestens ab Jahrgang 10 besteht die Möglichkeit, sich schon einmal bei einem Unternehmen für eine Ausbildung vorzustellen. Daher müssen die Unternehmen, bei denen der Praxislerntag absolviert wird, auch ausbilden. Insbesondere in den möglichen Blockpraktika ab Januar in Jg. 10 liegt der Fokus auf den Übergang in eine Ausbildung.

Da es unter Pandemie-Bedingungen schwierig ist, Betriebe für ein Praktikum zu finden, bieten wir zum Zeitpunkt der beiden Blockpraktika in Jg. 9 auch ein Ersatzpraktikum in der Schule an.

Schülerinnen und Schüler ohne Betrieb im Praxisunterricht bekommen einen Laufzettel und suchen, wie später in unserer AV dual- Schule (BS12), aktiv in dieser Zeit einen Praktikumsplatz.

Bewertung: Die Schülerinnen und Schüler fertigen für ihre Praktika Mappen an, die bewertet werden. Die Note im Praxisunterricht wird ergänzt durch eine Kurzbeurteilung des Betriebs und einem Auswertungsgespräch mit der AuB-Lehrkraft.

Der Übergang jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers in Ausbildung, weiterführende Bildungsgänge oder ein Studium ist ein zentraler Auftrag der Otto-Hahn-Schule. Die Berufs- und Studienorientierung wird daher durch ein eng verzahntes, multiprofessionelles Beratungsteam begleitet. Schulische und externe Partner arbeiten verbindlich zusammen, um individuelle Anschlusswege frühzeitig zu klären und zu sichern. Die Beratung erfolgt kontinuierlich, jahrgangsübergreifend und bedarfsorientiert und bindet auch die Eltern sinnvoll ein.

 1.Praktikums. und Anschlussberatung (PAB)

Die Praktikums- und Anschlussberatung wird in enger Kooperation mit der Beruflichen Schule Burgstraße (BS12) durchgeführt. Ergänzend übernehmen die zuständigen BO-Lehrkräfte Beratungsaufgaben, insbesondere in Jahrgang 9 bereits im Vorfeld der Praktika.

Die Beratung unterstützt Schülerinnen und Schüler insbesondere bei:

  • Orientierungsgesprächen zu beruflichen Möglichkeiten
  • Praktikumsplatzsuche und Praktikumsplanung
  • Ausbildungs- und Schulanschlüssen
  • Erstellung und Optimierung von Bewerbungsunterlagen
  • Vorbereitung auf Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche
  • Begleitung längerer Praktika im Jahrgang 10
  • Klärung individueller Übergangsstrategien

Die Anschlussberatung ist für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 ohne SEKII-Prognose verpflichtend, steht darüber hinaus aber allen freiwillig offen. Beratungsergebnisse und Vereinbarungen werden datenschutzkonform dokumentiert (WiBes, in Erprobung: über Moodle (LMS)-Struktur.

 

  1. Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)

Ab dem zweiten Halbjahr des Jahrgangs 9 wird für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) angeboten. Die Berufseinstiegsbegleitung wird durch den externen Träger (seit längerem ist dies GRONE) umgesetzt. Die Berufseinstiegsbegleiterin / der Berufseinstiegsbegleiter arbeitet eng mit Schule und Beratungssystem zusammen und ist Teil des BOSO-Teams. Den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten wird das BerEb-Programm rechtzeitig in Klasse 8 vorgestellt. Zu Beginn des 9. Schuljahres muss die Bewerbung für die Berufseinstiegsbegleitung bei der Servicestelle BO abgegeben werden.

Die Berufseinstiegsbegleitung unterstützt individuell bei:

  • Berufswegeplanung
  • Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche
  • Bewerbungsprozessen
  • Kontaktaufnahme mit Betrieben
  • Stabilisierung in Praxisphasen
  • Übergang in Ausbildung

 Die Begleitung setzt sich im Jahrgang 10 fort und wird, so die Schülerin / der Schüler in eine Ausbildung übergeht, auch im 1. Halbjahr der Ausbildung fortgesetzt. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Die Plätze werden (vorrangig) an Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Praxisanteil (zwei Praxislerntage – so genannte klassenübergreifende Praxisklasse (Flexi-Modell) vergeben.

 

  1. Berufsberatung der Jugendberufsagentur (JBA)

Die Berufsberatung der Jugendberufsagentur arbeitet eng mit der Schule und dem BOSO-Team zusammen. Sie führt regelmäßige individuelle Beratungsgespräche durch und unterstützt die Koordination der Übergänge nach Jahrgang 10.

Zu den Aufgaben gehören:

  • individuelle Berufsberatungsgespräche
  • Unterstützung bei Berufs- und Anschlussentscheidungen
  • Information über Ausbildungs- und Bildungswege
  • Teilnahme an BOSO-Team-Sitzungen
  • Abstimmung mit schulischer Beratung
  • ggf. Beteiligung an Lernentwicklungsgesprächen

 

  1. Übergangsberatung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Für Schülerinnen und Schüler mit besonderem sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgt eine spezialisierte Übergangsberatung in enger Abstimmung mit Schule, Berufsberatung und weiterführenden Einrichtungen.

Sie betrifft insbesondere Förderbedarfe in den Bereichen:

  • geistige Entwicklung
  • körperlich-motorische Entwicklung
  • Sehen und Hören
  • Autismus
  • in Einzelfällen Lernen (§12)

Ziel ist die passgenaue Vorbereitung geeigneter Anschlussmaßnahmen sowie – falls erforderlich – die Organisation notwendiger Unterstützungsleistungen in den weiterführenden beruflichen Schulen.

An der Otto-Hahn-Schule wird das Projekt „Green Yardz“ durchgeführt. Das Green-Yardz-Team besteht aus einem multiprofessionellen Team aus Pädagoginnen und Pädagogen der Kinder- und Jugendhilfe des Rauhen Hauses und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Otto-Hahn-Schule. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8-10 unterstützt und betreut, denen es schwerfällt, einen ganzen Schultag im Regelunterricht durchzuhalten. Diese Schülerinnen und Schüler arbeiten alternativ zum Nachmittagsunterricht verstärkt praxisorientiert. Dabei spielt die berufliche Orientierung eine große Rolle. So werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern berufliche Perspektiven entwickelt, Bereiche ausprobiert und Ausbildungsplätze gesucht, für die ein Schulabschluss nicht zwingend erforderlich ist.

Schülerinnen und Schüler, die sich für den Unterricht im Fach Berufliche Orientierung – Leben, Arbeit, Beruf entschieden haben, nehmen an unserer Schule verbindlich im gesamten Jahrgang 10 am Mittwoch am Praxislerntag (PLT) teil. Das bedeutet, dass sie am Mittwoch keinen Unterricht haben, sondern ganztägig in einen Betrieb gehen, um dort Praxiserfahrungen zu sammeln. Idealerweise handelt es sich um einen Betrieb, der auch ausbildet. Ziel ist es, über diesen Weg Berufswünsche zu festigen und im allerschönsten Fall, im Verlauf des Praktikums einen Ausbildungsvertrag zu erhalten. Den Platz dafür suchen sich die Schülerinnen im zweiten Halbjahr des Jahrgangs 9 im Rahmen des BO-Unterrichts. Nach den Sommerferien gibt es ein Treffen, bevor es losgeht. Bei diesem Treffen erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr Berichtsheft, letzte Details sowie die Regeln für den PLT werden besprochen und letzte Fragen geklärt. Die Schülerinnen dokumentieren ihre Arbeit mit Hilfe eines Berichtsheftes, welches regelmäßig vom Betrieb sowie der betreuenden Lehrkraft eingesammelt und unterschrieben wird. Die Lehrkraft ruft regelmäßig im Betrieb an und besucht den Schüler / die Schülerin vor Ort. Sowohl gegen Ende des 1. als auch im 2. Halbjahre, führen wir ein ausführliches Reflexionsgespräch durch. Grundsätzlich ist es möglich, in Klasse 10 mehrere Betriebe kennenzulernen, wir unterstützen und beraten unsere Schülerinnen hier individuell. Im Rahmen der klassenübergreifenden Praxisklassen (Fleximodell), haben die Schülerinnen und Schüler die Chance, zusätzlich an einem zweiten Tag (Freitag) in den Betrieb zu gehen. Dabei ist uns ganz wichtig, dass jede/r in ihrer / seiner Klasse bleiben kann, eine Grundvoraussetzung in unserem Schulkonzept und dennoch von der intensiven zusätzlichen Betreuung durch einen Berufseinstiegsbegleiter / eine Berufseinstiegsbegleitung profitieren und noch tiefer in einen Beruf und betriebliche Abläufe einsteigen kann. Die Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter unterstützen hier in zusätzlichen Beratungsgesprächen ausgehend von den Erfahrungen im PLT z.B. beim Finden eines (neuen) Betriebes bis hin zum kompletten Bewerbungsverfahren und bleiben dann auch im ersten Halbjahr der Ausbildung ein wichtiger Ansprechpartner für den Schüler / die Schülerin. So fällt das Ankommen in der neuen Umgebung leichter – ein echter Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler.

BOSO-Tage

Jedes Jahr im Januar finden die BOSO-Tage in den Jahrgängen 8, 9 und 10 statt.

Dabei finden folgende Aktivitäten statt:

Jahrgang 8

Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines Besuchs von idealerweise zwei 9. Klassen, um Fragen hinsichtlich der anstehenden Betriebspraktika in Jahrgang 9 zu klären.

Jahrgang 9

Auswertung des gerade beendeten ersten Betriebspraktikums.

Vorbereitung, Durchführung und Reflexion des Besuchs durch Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen, um diese bei der Suche und Auswahl eines Praktikumsplatzes zu beraten, eigene Erfahrungen aus dem ersten Praktikum mit ihnen zu teilen und offene Fragen zu klären.

Jahrgang 10

Informationsveranstaltungen der Handwerkskammer, der Produktionsschulen, der Ausbildungsvorbereitung (AV) und der Abteilungsleitungen 9/10 und der Sekundarstufe II. Auswahl und Besuch eines Betriebes und Planung, Durchführung und Reflexion einer Betriebsbesichtigung.

Die Strahlemann-Stiftung hat uns im Jahr 2016 die Einrichtung einer so genannten Talent Company ermöglicht. Hier finden verschiedene Beratungsangebote zur Talentfindung und Berufsorientierung statt. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich und ihre Ausbildungsberufe auf der so genannten „Job Wall“ zu präsentieren und den Raum für Workshops mit Schülerinnen und Schülern zu nutzen.

Deutschlandweit gibt es über 80 Talent Companys. In Hamburg sowie im gesamten Norden Deutschlands ist die Otto-Hahn-Schule der einzige Talent Company Standort. Der Raum wird von allen als etwas Besonderes wahrgenommen und ist das Zentrum unserer Berufsberatung geworden.

 

Wir kooperieren mit der MuT-Academy um Schülerinnen und Schüler in einen Anschluss zu vermitteln. Die MuT-Academy fördert ein positives Selbstbild der Jugendlichen. In MUT-Camps und MUT-Workshops werden die Teilnehmenden u.a. auf die Prüfung vorbereitet oder nehmen an einem Bewerbungstraining teil. Ziel ist es, die Resilienz zu stärken und MUT zu machen, den eigenen Weg zu gehen.

 

Unsere Schule arbeitet zusammen mit der Phase BE, um Jugendlichen diese Chance zu bieten. Die Sommerakademie wird in den Klassen vorgestellt.

Die Sommerakademie der Phase BE ist ein kostenloses ganzjähriges Programm für Jugendliche im letzten Schuljahr, das ist für die neunte Klasse. Das Programm hilft den Jugendlichen bei der Berufsorientierung, persönlichen Entwicklung und Vorbereitung auf den Schulabschluss.

Das Programm:

Dreiwöchiges Sommercamp in den Ferien: Berufsorientierung, Stärken finden, Bewerbungstraining, schulische Förderung (Mathe/Deutsch), Kreativprojekt, Musical und Gemeinschaftsaktivitäten.

Einjährige weitere Begleitung: Regelmäßige Treffen im letzten Schuljahr zur Unterstützung beim Schulabschluss, Berufswahl und persönlichen Zielen.

Das BOSO-Team bestehend aus der Abteilungsleitungen 7-8 , 9-10 und Oberstufe, der Abteilungsleitung der AV dual Schule, der BOSO-Koordinatorin, der Praktikums- und Anschlussberatung, der Berufseinstiegsbegleitung, der Berufsberatung der JBA, der Übergangsberatung des HIBB (JBA) sowie dem Förderkoordinator und trifft sich siebenmal im Jahr. Dabei werden alle anstehenden BOSO-Aktivitäten besprochen und Verantwortlichkeiten benannt. Zusätzlich analysiert und reflektiert das Team die Übergangsstatistiken. Die letzte Sitzung im Schuljahr findet als Übergabekonferenz statt, in der gemeinsam mit den Tutorinnen und Tutoren und den zuständigen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen im Hinblick auf deren Anschluss nach der 10. Klasse durchgesprochen werden.

Zusätzlich findet ein regelmäßiger Austausch über die Anschlussaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und zwischen allen Beratungen und den Tutorinnen und Tutoren persönlich aber auch in digitaler Form über die Plattform WiBeS statt. Dabei werden u.a. Beratungsgespräche mit der Berufsberatung abgesprochen sowie der Unterstützungsbedarf für Bewerbungen und außerordentliche Praktika geklärt. Auch bedarf es immer individuellen Absprachen mit allen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

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