Oberstufe
Berufs- und Studienorientierung
Die Oberstufe ist eine Zeit wichtiger Entscheidungen und so vieler Fragen. Die eigenen Interessen und Wünsche ändern sich und bei der riesigen Zahl an Möglichkeiten ist es oft schwer, den passenden Weg zu erkennen.
Gerade in dieser Phase braucht es daher Orientierung, Zeit zum Ausprobieren, eine verlässliche Begleitung und Beratung. An der Otto-Hahn-Schule unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler dabei, ihre persönlichen Stärken und Interessen zu schärfen, eigene Perspektiven zu entwickeln und gut informiert Entscheidungen für die Zeit nach der Schule zu treffen. Egal, ob es ein Studium oder eine Ausbildung sein wird, beide Optionen sind gleichermaßen wertvoll. Entscheidend ist, dass der eingeschlagene Weg zu den individuellen Fähigkeiten, Interessen und Lebenszielen passt. Wir möchten, die jungen Erwachsenen gut vorbereitet, selbstbewusst und mit einer realistischen Zukunftsperspektive in den nächsten Lebensabschnitt entlassen.
Folgende Bausteine unseres Berufs- und Studienorientierungskonzept stellen neben den verbindlichen Unterrichtsinhalten im Seminarfach die Grundlage unseres Konzepts der Berufs- und Studienorientierung dar:
Den Jahrgang 11 nutzen wir dafür, die Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe Il zu unterstützt und gemeinsam mit den ihnen realistische schulische und berufliche Perspektiven zu entwickeln.
Im Seminarfach eignen sich die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kompetenzen für Schule, Studium und Beruf: Zeit- und Selbstmanagement, eigenständiges Recherchieren und Präsentieren an.
In den Lernstandsgesprächen (LEG´s) die zur den Halbjahres- und Endjahreszeugnissen geführt werden, wird die berufliche Anschlussperspektive in den Fokus genommen. Die Tutorinnen und Tutoren spielen hier als Vertrauensperson eine besondere Rolle, sie beraten individuell und vermitteln weitere Beratungs- und Hilfeangebote.
Spätestens zu Beginn des 2. Halbjahres achten wir darauf, dass Schülerinnen und Schüler, die ggf. nicht in die Studienstufe übergehen werden, über eine Vertrauensperson (zumeist Tutor/in) darauf angesprochen werden, ein Beratungsgespräch zur weiteren Zielsetzung / Anschlussorientierung bei unserer Berufsberaterin der Jugendberufsagentur wahrzunehmen. Meist wird dieser Vorschlag bereits in den LEG´s gemacht.
Vor den Sommerferien findet das zweiwöchige Betriebspraktikum statt. Dieses bereiten die Tutorinnen und Tutoren im Seminarfach vor. Die Reflexion findet dann nach den Sommerferien im Seminarfach der Studienorientierung statt und wird im BOSO-Portfolio dokumentiert und reflektiert. Das Praktikum soll dabei helfen, klarer zu sehen, welche berufliche Richtung die Schülerinnen und Schüler einschlagen wollen und welche Schritte dafür zu gehen sind. Auch die Frage, ob es unbedingt das Abitur braucht, um den eigenen Weg zu gehen, wird hier gestellt und über Alternativen nachgedacht.
Auf die Schülerinnen und Schüler, die unsere Studienstufe besuchen, warten neben den verbindlichen Inhalten der Beruflichen Orientierung (Unterricht im Seminarfach) folgende Bausteine zur Berufs- und Studienorientierung:
Ein individuelles BOSO-Portfolio (digital oder analog) begleitet die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg.
Die Taskcard zur Berufs- und Studienorientierung informiert über anstehende Termine in der Schule sowie über Messetermine und online-Veranstaltungen. Die Schülerinnen und Schüler finden hier Informationen zu Universitäten und Fachhochschulen in Hamburg und im Norden, zu Ausbildung und Studium sowie zum dualen Studium. Aber auch zu Themen wie Studienfinanzierung, Studieninteressentests, Freiwilligendienste, Bewerbung, Gap Year oder Work and Travel kann man sich hier informieren.
Die OHS ist Partnerschule von ArbeiterKind.de. Unter folgendem Link gelangst du auf deren Seite und kannst dich dort darüber informieren, wie ein Studium für dich möglich wird:
Der Übergang aus Klasse 10 in die VS fällt vielen SuS schwer, erwartet sie doch ein anderer Arbeitsaufwand und steigen die Anforderungen in fachlicher Hinsicht aber auch in Sachen Selbstmanagement. Ein Lerntypentest, Überlegungen zur Selbstorganisation (Anfertigen eines Wochenplans mit Lernzeiten) sowie der aufgabengeleitete Besuch der Zentralbibliothek stehen ebenso auf dem Programm wie eine umfassende Gruppenarbeit zum wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Ziel, die Facharbeit im Seminarfach vorzubereiten. Die Methodenwoche schult im Berufsleben wichtige Schlüsselqualifikationen z.B. Teamfähigkeit und Recherchefähigkeiten (die auch für die Entscheidungsfindung in Sachen Beruf sehr wichtig ist: Wo finde ich Informationen?). Sie ist daher nicht nur eine Projektwoche sondern auch ein wichtiger Baustein in Sachen Berufs- und Studienorientierung.
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II, Tutor / Tutorin
Gespräche über momentane Situation der SuS, u.a. ist hier auch wichtig, ob die SchülerInnen es schaffen, ihr (erhöhtes) Lernpensum zu organisieren: z.B. durch Nachfragen: Gibt es feste Lernzeiten, wie viel arbeitet der / die SchülerIn nebenbei?, Wie könnte ggf. eine bessere Selbstorganisation gelingen? Fragen zu Wünschen für die Zeit nach dem Abitur, Anregungen, Was ist der „Plan B“?
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II (Vordrucke, und Information), Tutor / Tutorin
Zielsetzungsklärung, Anschlussorientierung für die SuS, die nach 11 abgehen wollen /müssen ist zwingend erforderlich. Die SchülerInnen werden von einer Vertrauensperson (i.d.R.) Tutor / Tutorin explizit angesprochen, z.T. ist dies schon vorher passiert bzw. wird in den Zielplangesprächen getan.
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II, Tutor / Tutorin, Beraterin der Jugendberufsagentur (Frau Heinrich oder Frau Hildebrandt)
Die SchülerInnen haben ihre letzten Praktika im Jahrgang 8 bzw. 9 (zukünftige SuS ausschließlich im Jg.9) absolviert. Zu diesem Zeitpunkt waren Sek. II-Prognosen und das Ziel Abitur noch nicht für alle SchülerInnen Thema oder die Berufswahl war für die SchülerInnen noch ganz weit weg. Die Wahl der Praktikumsplätze soll nun stärker durchdacht und zielgerichteter (Wäre das nach dem Abitur, nach der Fachhochschulreife wirklich etwas für mich?) erfolgen. Die Wahl des Praktikumsplatzes soll darüber hinaus reflektiert werden. Die SchülerInnen werden bereits vor Beginn der Sommerferien darüber informiert und haben lange Zeit, sich einen Praktikumsplatz zu suchen.
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II, Tutor / Tutorin
Verpflichtende Beratung, Anmeldebogen zur Beratung muss im Vorfeld ausgefüllt werden (der Beratungswunsch muss vom Schüler / von der Schülerin explizit geäußert werden, so dass eine zielgerichtete Beratung stattfinden kann).
Zielsetzungsklärung, Aufzeigen von Studien-/Ausbildungsmöglichkeiten, Klärung von möglichen Fragen zum schulischen Teil der Fachhochschulreife
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II, Tutor / Tutorin 12, Team akademische Berufe der Jugendberufsagentur (Frau Hildebrandt)
Die SchülerInnen wählen aus einer Vielzahl von Angeboten aus: z.B. Studiengänge (an der Universität, an der Fachhochschule, dual, im Ausland), Vorstellung von Berufsbildern, FSJ, Work & Travel, Au Pair,
Assessment-Center, Bewerbertraining, Workshops zu Prozessen der Entscheidungsfindung bzw. zum Bewusstwerden eigner Stärken und Schwächen.
Verantwortliche /er:
Abteilungsleitung Sek. II / BOSO-Koordinatorin Sek. II / Tutor / Tutorin
Erkunden von Studiengängen vor Ort, je nach Interesse ermöglichen. Die eigenständige Information auf den Homepages ist Voraussetzung.
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II, Tutor / Tutorin
Ein Referent / eine Referentin des Instituts für Talententwicklung informiert die SuS in einer ca. einstündigen Veranstaltung über das Angebot der Vocatium Messe Hamburg Nord. Die SchülerInnen bekommen im Anschluss das Handbuch sowie einen Anmeldebogen. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist verpflichtend, die Teilnahme an der Vocatium-Messe ist freiwillig.
Verantwortliche /er:
Abteilungsleitung Sek. II, BOSO-Koordinatorin Sek. II, Referent/in Institut für Talententwicklung, Tutor / Tutorin
Vielen SchülerInnen ist die Möglichkeit, das Studium durch ein Stipendium zu finanzieren (bzw. finanziell zu entlasten) und darüber hinaus weitere (ideelle, organisatorische) Unterstützung zu erhalten, nicht bekannt oder es wird irrtümlich davon ausgegangen, dass Stipendien nur an sehr gute Noten gekoppelt sind. Eine Information und ggf. auch gezielte Ansprache von SchülerInnen ist somit wichtig.
Arbeiterkind.de bietet regelmäßig Veranstaltungen zu diesem Thema an.
Gruppe Hamburg von Arbeiterkind.de
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II, Information an die SchülerInnen und Schüler über Tutor / Tutorin
Die SchülerInnen erhalten erneut die Chance, sich mit einem selbst gewählten Schwerpunkt (Aufgabe, aus vorgegebenen Themenfeldern wählbar) auseinanderzusetzen. Diese Gruppenaufgabe knüpft an die Methodenwoche in Jg. 11 an, da hier erneut Teamfähigkeit, Recherche, Präsentation und Dokumentation geübt werden. Sich selbst zum Experten / zur Expertin in Sachen Berufs- und Studienorientierung zu machen und die Ergebnisse mit den MitschülerInnen im Anschluss an die Präsentation zu besprechen und Fragen zu beantworten steht hier im Mittelpunkt. Sich erneut mit der anstehenden, eigenen Entscheidung für die Zeit nach dem Ende der Schulzeit auseinanderzusetzen ist ebenso wichtig.
Verantwortliche /er:
Abteilungsleiterin Sek: II / BOSO-Koordinatorin / Tutor / Tutorin
Auf Antrag ist der Besuch der Uni HH oder der TUHH möglich. Der Antrag ist schriftlich und mit genauer Angabe des Vorhabens beim Tutor / bei der Tutorin abzugeben. Dieser / diese entscheidet dann über eine Teilnahme.
Verantwortliche /er:
BOSO-Koordinatorin Sek. II / Tutor / Tutorin