Erasmus+

Die Otto-Hahn-Schule hat Glück: Sie gehört zu wenigen Schulen Hamburgs, die sich um ein Erasmus+ -Projekt bemüht haben und den Zuschlag dafür erhalten haben.

Gefördert mit Mitteln der europäischen Union, sollen die Schülerinnen und Schüler in dem Projekt mit dem Titel „How I met my city – future stories about today’s cities“ befähigt werden, sich aktiv mit aktuellen Fragen der Stadtentwicklung in Europa auseinanderzusetzen, eigene Ideen zur positiven Gestaltung ihres Lebensumfeldes zu entwickeln und, angeleitet durch professionelle Partner, diese Ideen umzusetzen.

Dieser Partner ist zum Beispiel JAS e.V., ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der baukulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Die Otto-Hahn-Schule führt dieses Projekt mit ihren Partnerschulen aus Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Italien und Spanien durch. Insgesamt sind vier kostenlose Schülerreisen vorgesehen.

Regelmäßig berichten wir über unsere Arbeit auf unserem Blog. Vielleicht habt Ihr ja Lust, unsere Tipps zum nachhaltigen Leben auf unserem   Blog   zu lesen.

Außerdem gibt es jetzt eine gute Übersicht über unsere Arbeit auf dem

Faces of the Past – Schüler*innen der OHS erzählen Geschichte(n) von Solidarität und Hoffnung (2019)

Im Rahmen eines Erasmus+ Projekts mit dem V. Lyzeum in Danzig haben die Schüler*innen des Kultur- und Gesellschaftsprofils der OHS eine mehrsprachige Ausstellung konzipiert, in der sie Geschichten von Begegnungen zwischen Menschen in Danzig und Hamburg erzählen. Diese handeln von Protest und Widerstand, Migration und Hoffnung, Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe und umspannen dabei etwa 800 Jahre gemeinsamer Hafen- und Stadtgeschichte.
Die Ausstellung wurde bereits im September in Danzig zum ersten Mal erfolgreich gezeigt und am 25. November, auch bei uns im Oberstufengebäude eröffnet, wo sie für drei Tage allen Interessierten offen stand.

Projekt 2017-2019: „Pride and Prejudice?-Sense and Sustainability!“

Abschlusstreffen in Talavera de la Reina, Spanien für das Erasmus+ Projekt:

7. April bis 13. April 2019

Ach, wie schade! Das war schon das letzte internationale Treffen für unser
Nachhaltigkeitsprojekt, an dem wir zwei Jahre mit 4 europäischen Schulen in Dänemark, Finnland, Italien und Spanien gearbeitet haben! Die zwei Jahre sind wie im Flug vergangen! Apropos Fliegen: Während wir nach Italien im November 2018 noch mit dem Zug gereist sind, um CO2 Emissionen zu vermeiden, mussten wir diesmal das Flugzeug nehmen, denn die 2200 km nach Spanien sind dann doch nicht in einem angemessenen Zeitfenster zu
schaffen bei normalen Schulbetrieb!

Die Spanier haben uns für eine Woche in eine Welt der Traditionen der Vergangenheit mitgenommen und trotzdem hatten wir die Zukunft des Planeten Erde im Blick: Welche Lebensweisen aus früheren Zeiten sind verloren gegangen und würden heute Ressourcen schützen, wenn wir sie wieder aufleben lassen würden? So haben wir uns mit Wild-Pflanzen
beschäftigt, die leider nicht mehr gepflückt und gegessen werden. Wir haben einen spanischen Bio-Bauern über die Schulter geschaut und in einem Naturschutzgebiet Pflanzen bestimmt. Wir haben unsere Nachhaltigkeittipps mit einer uralten Methode auf ein spanisches Kachelmosaik aufgetragen. Neben dem Arbeitsprogramm war noch Zeit für einen Besuch in Toledo, Spaniens frühere Hauptstadt, ein Muss für jeden Besucher in der Region
Castilla de la Mancha. Der Besuch der Kathedrale und der ältesten Synagoge Europas war ein nachhaltiges Erlebnis für die deutsche Gruppe, bestehend aus Marlo Bemmé, Ceyda Güven, Elena Walewski (alle Jahrgang 12) und Kardelen Aksu und Lisa Rasekh (Jahrgang 11). Mit vielen Hausaufgaben und tollen Eindrücken im Gepäck sind wir an unsere Schule zurückgekehrt .

Tag der Nachhaltigkeit (2019)

Vom 3.2. bis 9.2.2019 waren wir Gastgeber für eines der vier internationalen Treffen, auf denen wir uns mit unseren Partnerschulen austauschen und gemeinsam Lösungen finden. Es waren jeweils 5 Schüler mit ihren Lehrern angereist. Die ersten beiden Tage verbrachten wir zusammen in der Jugendherberge Horn, denn wir hatten Großes vor, was gut vorbereitet werden musste:
der „day of sustainability“ (engl. sustainability = Nachhaltigkeit)

Er wurde am Mittwoch, 6.2.2019, von 8-13.00 Uhr an der OHS durchgeführt. Die internationalen Arbeitsgruppen haben in Workshops wie Palettenmöbel –Bau (Upcycling), Bienenwachstücher-Herstellung und einen Vortrag von einem Bienenwachstuch-Start-up Unternehmen (GAIA), Tauschbörse für Accessoires, Klima-Kino, Pfandkistenbau, Tanzworkshop für Frauenrechte, selbstgemachte Kosmetik und Samenstarterkid-Basteln circa 600 Schüler der OHS zu nachhaltigen Aktionen eingebunden.
So waren fast die Hälfte der Schüler der Otto-Hahn-Schule kleine Aktivisten! Das war ein tolles Gefühl und wir waren der Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele ganz nah!

Vielen Dank an Euch Schüler, die an unseren Aktionen teilgenommen haben.
Unsere internationalen Gäste waren begeistert von Euch und Eurer Aufgeschlossenheit und Offenheit für die Aktionen!
Dieser Tag soll nach unserem Modell jetzt 1x im Jahr in jeder Partnerschule durchgeführt werden!

Viele Grüße aus der Erasmus+Projektgruppe

Unterricht unter der Sonne Italiens (2016)

Vom 31.1. bis 7.2.2016 haben sich 5 Schüler auf den Weg ins italienische Ceccano (70 km südlich von Rom) gemacht, um dort mit den Schülerinnen an dem zweiten multi-nationalen Treffen teilzunehmen. Die Schüler haben sich dort mit der Bedeutung und Geschichte des Flusses Sacco beschäftigt, der seit vielen Jahren ein Problem für die dortige Stadtentwicklung darstellt. Ausgestattet mit Tablets haben die Schüler Umfragen mit Anwohnern durchgeführt, Experten aus Wissenschaft und Politik befragt und gemeinsam mit Jenny Ohlenschlager von JAS Methoden zur Stadtplanung eingeübt. Dänen, Bulgaren, Franzosen. Spanier und Deutsche zogen zusammen mit ihren italienischen Gastgebern durch die engen Gassen der hügeligen Altstadt von Ceccano. Natürlich kam die Landeskunde nicht zu kurz und es gab viele Möglichkeiten, das leckere italienische Essen zu kosten und die Hauptstadt Rom zu erkunden. Ganz nebenbei haben die Schülerinnen ihr Englisch verbessert. Die Schüler der sechs Länder, die alle in italienischen Gastfamilien untergebracht waren, konnten intensiv am dem Alltag einer italienischen Familie teilnehmen. Die italienische Kollegin Rita Vivoli des dortigen Gymnasiums, dem Liceo scientifico et linguistico di Ceccano hat es geschafft, die perfekten Austauschpartner für die Schüler zu finden. Das Wetter krönte die Begegnung: 16 Grad tagsüber und Sonne mitten im Januar sind für deutsche Verhältnisse ein Traum gewesen!

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